Das Gründung der kreisübergreifenden AG Migrations und Vielfalt Breisgau ist im Lichte der Gründung einer Landes-AG Migration und Vielfalt Baden-Württemberg zu sehen.
Jene Gründung erfolgte am 25.10.2015 in Mannheim. Zuvor gab es einen Integrationsbeirat für Baden-Württemberg, in welchen Sachkundige berufen wurden. Dieser arbeitete eng mit dem Integrationsministerium Baden-Württemberg zusammen. Eben dieser wurde durch die Landes-AG abgelöst.
Südbaden war von Anfang an nicht so stark vertreten wie die nördlichen Gebiete Baden-Württembergs. Die Idee und das Insistieren auf der Wichtigkeit dieser Themen wurden jedoch nach Südbaden getragen.
Die AG Migration und Vielfalt Breisgau wurde nach einer Vorlaufzeit, die bis ins Jahr 2016 zurückreicht, am 3. März 2018 in der Hebel-Schule in Freiburg gegründet. Sie entsprang der Idee, dass es sich anbieten würde, die Kreisverbände Freiburg, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald kreisübergreifend als eine zusammenhängende Entität zu sehen. So sollte es möglich sein, alle Interessierten aus besagten Kreisen zusammenzuführen.
Zuvor hatte es bereits Ansätze von Arbeitskreisen gegeben, zumindest in den Städten Freiburg und Emmendingen.
Der jetzige Vorstand, welcher im Februar 2026 gewählt wurde, ist der vierte. Nach dem ersten, der im März 2018 zusammengetreten war, sollten im Oktober 2020 und November 2022 zwei neue Vorstände entstehen. Die nächste Wahl verzögerte sich bis 2026.
Die AG beschäftigt sich seit ihrer Gründung mit allen gesellschaftsrelevanten Fragen im Bereich Migration und Integration.
Seit 2015 hat sich der Fokus stark in Richtung Flucht verschoben gehabt. Doch nach und nach rücken auch wieder Arbeitsmigration und allgemeine Integrationsthemen ins Blickfeld.
Hierfür wurde der Kontakt zwischen kreisübergreifender AG und Landes-AG zwischen 2018 und 2023 gut ausgebaut.